CBD-Öl gegen Übelkeit

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Kann CBD-Öl bei Übelkeit helfen?

  • Brechreiz und Übelkeit ist eine primäre Abwehrreaktion des Körpers, die ihn davor schützt, möglicherweise schädliche Substanzen zu sich zu nehmen. Obwohl sie weit verbreitet ist, wissen die Ärzte nicht genau, was Übelkeit (1)auslöst.
  • Viele Medikamente gegen Übelkeit sind auf dem Markt erhältlich, doch die meisten von ihnen haben bedenkliche Nebenwirkungen. Häufige Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Vertigo (Schwindel) und sogar abnorme Herzrhythmen (2).
  • Die Folgen der Einnahme dieser gängigen Antiemetika sind der Hauptgrund, warum viele Menschen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gegen Übelkeit suchen. Cannabidiol (CBD) wird dabei als sichereres und natürlicheres Mittel angesehen, da bestehende Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass es eine ähnliche Wirkung gegen Übelkeit hat(3-5) wie herkömmliche Medikamente.
  • Die Konsultation eines Arztes, insbesondere eines Arztes, der sich mit Cannabis auskennt, ist hierbei die beste Option für Menschen, die CBD in ihr Medikamentenreportoire aufnehmen möchten.

Warum man CBD gegen Übelkeit einsetzt

Übelkeit ist eine Abwehrreaktion des menschlichen Körpers, die ihn davor warnt, möglicherweise schädliche Substanzen aufzunehmen. Die häufigste Art und Weise, wie der Körper Übelkeit selbst lindert, ist Erbrechen, was manchmal von Schweißausbrüchen, vermehrtem Speichelfluss, Blässe der Haut und niedriger Herzfrequenz (6) begeleitet wird.

Bis heute verstehen die Mediziner die neurobiologischen Grundlagen von Übelkeit und Erbrechen nicht vollständig(7). Obwohl es verschiedene Antiemetika gibt, die bei Übelkeit helfen, haben viele von ihnen Nebenwirkungen, die ebenso besorgniserregend sein können.

Zu den häufigen Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Übelkeit gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung, Schläfrigkeit, Sehstörungen und Sedierung. Bedeutende Nebenwirkungen von Antiemetika sind weiterhin Schwindel, Dysphorie und niedriger Blutdruck.

Von allen Nebenwirkungen antiemetischer Arzneimittel ist die auf einem EKG festgestellte QT-Verlängerung oder abnorme Herzrhythmen (8) am bedenklichsten.

Außerdem sind viele dieser Medikamente nur zur Behandlung bestimmter Arten von Übelkeit geeignet.

Ein Beispiel dafür ist Scopolamin, das besonders bei Reisekrankheit und morgendlicher Übelkeit bei Schwangeren eingesetzt wird. Es ist jedoch im Vergleich bei einer durch eine Chemotherapie ausgelösten Übelkeit bei Krebspatienten nicht so wirksam.

Das sind einige der Hauptgründe, warum immer mehr Menschen nach einer alternativen Behandlung für Übelkeit neben verschreibungspflichtigen Medikamenten suchen. Cannabidiol (oder CBD) gilt als potenzielles Mittel zur Behandlung von Übelkeit.

CBD ist eines der Phytocannabinoide, die in der Pflanze Cannabis sativa vorkommen und denen zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt werden. Das Besondere an CBD ist, dass es im Gegensatz zu THC (9) beim Konsum keine psychoaktiven Wirkungen hat.

Bislang gibt es mehrere Studien, die medizinischen Experten und CBD-Befürwortern bekannt sind und die sie zu der Annahme veranlassen, dass Cannabinoid bei der Behandlung von Übelkeit nützlich sein kann.

Einer der ersten Berichte über den therapeutischen Wert von Cannabidiol bei der Behandlung von Übelkeit wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. In der Studie erfuhren die Wissenschaftler, dass CBD und nicht-psychoaktive Cannabinoide Übelkeit bei Ratten (10)eindämmen konnten.

Eine Folgestudie wurde 2003 durchgeführt, um die Auswirkungen von Cannabinoiden gegen Übelkeit bei Ratten weiter zu untersuchen. Alle Nagetiere in der Studie erhielten Cannabinoid-Wirkstoffe und zeigten, dass CBD wirklich in der Lage ist, Übelkeit zu unterdrücken(11).

Forschungen aus dem Jahr 2011 deuten darauf hin, dass Cannabinoide, einschließlich CBD, Übelkeit und Erbrechen, die durch eine Krebsbehandlung oder andere Therapien verursacht werden, wirksam behandeln können. Linda A. Parker, eine Neurowissenschaftlerin und CBD-Befürworterin, leitete dabei die Studie (12).

Im Jahr 2017 wurde von der National Academies Press ein Überblick über das gesamte aktuelle Wissen über die therapeutische Wirkung von Cannabis veröffentlicht. Der Bericht untersucht verschiedene Gesundheitsbeschwerden, die mit Cannabinoiden behandelt werden können (13).

Die Zusammenstellung zeigt, dass Cannabinoide bei Erwachsenen, die unter Übelkeit und Erbrechen infolge einer Chemotherapie leiden, eine positive Wirkung gegen Übelkeit haben können. Diese überprüften Studien enthielten jedoch keine genauen Untersuchungen zur Wirksamkeit von Cannabidiol bei chemotherapiebedingter Übelkeit(14).

Obwohl es keine direkten Beweise dafür gibt, dass CBD eine wirklich wirksame Behandlung von Übelkeit darstellt, gibt es Studien, die darauf hindeuten, dass Cannabidiol ein potenzielles Mittel gegen Übelkeit ist(15).

Es gibt auch eine wachsende Nachfrage aus der Bevölkerung nach nicht von der FDA (Food and Drug Administration) zugelassenen Therapiemöglichkeiten von Cannabidiol gegen Übelkeit und Erbrechen. Diese Nachfrage hat dazu geführt, dass viele unabhängige Unternehmen verschiedene CBD-Produkte herstellen, die der Öffentlichkeit mittlerweile zugänglich gemacht werden(16).

Wie CBD-Öl bei Übelkeit hilft

Die Auswirkungen von CBD auf die Symptome von Übelkeit sind den Forschern noch nicht vollständig bekannt. Da die Forschung noch nicht abgeschlossen ist, gehen viele Mediziner davon aus, dass diese Wirkungen höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, wie CBD mit dem Endocannabinoid-System (ECS) im Gehirn interagiert.

Das ECS ist ein System, das sowohl bei Menschen als auch bei Tieren vorhanden ist und verschiedene Prozesse im Körper beeinflusst. Es interagiert in erster Linie mit dem Verdauungssystem, einschließlich des zentralen Nervensystems und des Immunsystems.(17).

Es besteht auch aus endogenen Liganden, die zusammen mit Cannabinoid-Rezeptoren natürlich im Körper vorkommen. Diese Rezeptoren sind im gesamten System zu finden, wobei das ECS mit ihnen interagiert, um, je nach Bedarf, verschiedene biologische Reaktionen auszulösen.

Typischerweise steuert das ECS die endogenen Cannabinoide, um Signale an verschiedene Stellen des Körpers zu senden, um individuelle Reaktionen zu verändern und gleichzeitig das allgemeine Gleichgewicht der Prozesse zu erhalten. Neue Studien zeigen außerdem, wie externe Cannabinoide wie CBD-Öl positiv auf das ECS wirken.

Es gibt verschiedene Cannabinoidrezeptoren im ECS, die beiden wichtigsten sind dabei die Folgenden:

  • CB1-Rezeptoren, die im zentralen Nervensystem, einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks, zu finden sind
  • CB2-Rezeptoren, die im peripheren Nervensystem, einschließlich des Verdauungs- und Immunsystem, vorkommen

Da Cannabinoidrezeptoren im ganzen Körper vorhanden sind, kann das ECS jedes Mal, wenn es ein Ungleichgewicht feststellt, entsprechend darauf reagieren. Im Falle von Übelkeit kann das ECS über CB1-Rezeptoren Signale an das Gehirn und über CB2-Rezeptoren möglicherweise an den Verdauungstrakt senden.

Außerdem bildet der menschliche Körper eine Verbindung namens Anandamid, die gegen Übelkeit wirkt. Die Substanz wird jedoch in Gegenwart von Fettsäureamidhydrolase (FAAH) sofort abgebaut.

Da CBD-Öl die FAAH (18) hemmt, kann es den Abbau von Anandamid so weit verlangsamen, dass es gegen Übelkeit hilft.

Wissenschaftler glauben, dass CBD bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen helfen kann, einschließlich einer Reihe anderer Erkrankungen wie chronischer Schmerzen, Angstzustände und mehr. Erste Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass CBD in der Lage sein könnte, sowohl mit den CB1- als auch mit den CB2-Rezeptoren zu interagieren(19).

Die Vor- und Nachteile von CBD-Öl gegen Übelkeit

Die Vorteile

  • CBD, ein Erzeugnis der Cannabis-Pflanze, bietet eine natürliche Behandlungsalternative zu synthetischen Medikamenten gegen Übelkeit, die schwere Nebenwirkungen verursachen können.
  • Cannabidiol ist nicht berauschend und verursacht im Gegensatz zu THC keine psychoaktiven Wirkungen.
  • CBD-Öl kann zur Behandlung anderer Beschwerden wie chronischer Schmerzen, Entzündungen, Angstzuständen und mehr verwendet werden.
  • Der Konsum von CBD macht nicht süchtig und in der Tat zeigen Studien, dass Cannabidiol potenziell als Therapiemöglichkeit bei Suchterkrankungen eingesetzt werden kann(20).

Die Nachteile

    • Es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass CBD ein wirksames Mittel zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen ist, anders als in Studien mit THC.
    • Obwohl es sich um eine natürliche Verbindung handelt, bringt CBD einige mögliche Nebenwirkungen mit sich wie Durchfall, Mundtrockenheit, Schläfrigkeit, verminderten Appetit und Müdigkeit (21).
    • Die Legalität der CBD-Produktion und -Verwendung sind immer noch zwei der größten Herausforderungen, denen sich die Cannabidiol-Industrie heute gegenübersieht. Das bedeutet, dass es CBD-Produkte geben kann, die online und in Geschäften verkauft werden und nicht von der FDA reguliert sind.

Wie CBD-Öl im Vergleich zu alternativen Behandlungen gegen Übelkeit abschneidet

Menschen, die nach alternativen Heilmitteln zur Behandlung von Übelkeit suchen, sollten dabei natürlich ihre generelle Gesundheit in den Vordergrund stellen. Glücklicherweise hat CBD laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (22) ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil und wird vom menschlichen Körper für gewöhnlich sehr gut vertragen.

Obwohl Nebenwirkungen durch den CBD-Konsum möglich sind, sind die meisten von ihnen im Allgemeinen mild. CBD und seine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind vielleicht die besorgniserregendste mögliche Nebenwirkung des Konsums.

Da CBD mit anderen Medikamenten interferieren kann, ist es für jeden, der es in seine Ernährung aufnehmen möchte, wichtig, vorher seinen Arzt zu konsultieren. Außerdem sollten schwangere und stillende Frauen CBD vorerst meiden, da es keine ausreichenden Informationen über den Konsum von CBD während der Schwangerschaft gibt.

Die meisten synthetischen Antiemetika gegen Übelkeit haben weitaus häufigere Nebenwirkungen als CBD. Viele dieser Medikamente gegen Übelkeit können Beschwerden wie Sodbrennen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Verstopfung verursachen, die schlimmer sein können als die natürliche Alternative CBD.

Eine klinische Untersuchung aus dem Jahr 2017 unterstützt diese Theorie. So wurde dabei festgestellt, dass CBD im Vergleich zu verschreibungspflichtigen Medikamenten typischerweise weit weniger Nebenwirkungen hat (23). Cannabidiol als natürliches Heilmittel ohne die vielen Nebenwirkungen macht es also zu einer idealen Behandlungsalternative bei starker Übelkeit.

Wie man das richtige CBD-Öl gegen Übelkeit auswählt

Da CBD zusammen mit THC das größte Potenzial zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen hat(24), empfehlen Experten CBD-Vollspektrum-Öl zu verwenden. Diese Art von CBD-Produkt enthält alle Phytocannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen.

Hier sind verschiedene Mengen an Tetrahydrocannabinol, Flavonoiden, Terpenen und ätherischen Ölen enthalten.

Alle diese chemischen Verbindungen sollen zusammenwirken, um die heilende Wirkung von CBD zu verstärken, was CBD-Kenner als „Entourage-Effekt“ bezeichnen.

Personen, die aber z.B. allergisch auf THC reagieren, können sich alternativ für Breitspektrum-CBD-Öl entscheiden. Diese Art von CBD-Produkt ist dem Vollspektrum sehr ähnlich, nur dass es kein Tetrahydrocannabinol enthält.

Reines CBD-Extrakt in Form von Isolaten ist ebenfalls erhältlich. Diese Produkte enthalten nur reines und isoliertes Cannabidiol und werden ausschließlich aus Hanföl gewonnen, wobei alle anderen Cannabinoide entfernt werden.

Welches CBD-Öl-Produkt man auch immer konsumieren möchte, man sollte sich vorher auf jeden Fall Gedanken machen und auch generell einen Mediziner konsultieren. Es wird dabei dringend empfohlen, einen Arzt zu konsultieren, der sich bereits mit der Verwendung von Cannabis auskennt.

Die folgenden Faktoren sind wichtig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der gekauften CBD-Produkte zu gewährleisten:

      1. Erkundigen Sie sich nach den genauen gesetzlichen Bestimmungen, die für CBD in dem Gebiet gelten, in dem es gekauft und verwendet werden soll.
      2. Kaufen Sie nur hochwertige CBD-Produkte von seriösen und zuverlässigen Marken. Die meisten Unternehmen, die hochwertige CBD-Ölprodukte herstellen, bauen ihren Hanf selbst an oder kaufen ihn nur von lizenzierten Hanfproduzenten.
      3. Recherchieren Sie Produktbewertungen, bevor Sie in einem Online-Geschäft kaufen. Wenn Sie in einem Geschäft vor Ort oder einer Apotheke kaufen, prüfen Sie, ob das Geschäft von der Regierung zum Verkauf von CBD zugelassen ist.
      4. Ein wichtiger Punkt, auf den Sie bei CBD-Produkten achten sollten, sind Zertifizierungscodes. Mehrere Zertifizierungsstellen genehmigen bestimmte Produkte nur nach gründlichen Tests.
      5. Vergleichen Sie die Angaben der Unternehmen über die Wirksamkeit ihrer Produkte mit den Laborberichten Dritter.
      6. Eine Beratung durch einen vertrauenswürdigen medizinischen Fachmann, der Erfahrung mit CBD hat, ist ideal, bevor man mit der CBD-Anwendung beginnt.

CBD-Dosierung bei Übelkeit

Das einzige von der FDA zugelassene CBD-Produkt ist Epidiolex, ein Medikament gegen Epilepsie. Eine Standarddosierung für andere Anwendungen von CBD ist allerdings noch nicht bestimmt worden.

Außerdem ist es schwierig, die richtige CBD-Dosierung zu finden, da die Wirkung von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Medizinische Experten können nur allgemeine Richtlinien vorschlagen und es liegt am jeweiligen Anwender, die beste Dosis für sich herauszufinden.

Was die Übelkeit betrifft, so finden die Menschen oft schon mit niedrigen Dosen Linderung, während nur wenige eine höhere Dosis benötigen, um einen Nutzen zu haben. CBD-Befürworter empfehlen, mit einer kleinen Dosis zu beginnen und diese dann schrittweise zu erhöhen, bis die Beschwerden gelindert sind.

Wie man CBD-Öl gegen Übelkeit einnimmt

Die zunehmende Aufmerksamkeit für CBD-Öl hat die entsprechenden Produkthersteller ermutigt, eine Vielzahl von CBD-Öl-Produkten zu entwickeln. Bei Übelkeit sind andere Darreichungsformen aber möglicherweise besser geeignet.

Dies sind dabei die gängigsten Arten von CBD-Produkten, die auf dem Markt erhältlich sind:

CBD-Öl (sublingual)

Die häufigste Art, CBD-Öl zu konsumieren, sind Tinkturen, die vor dem Schlucken einige Sekunden lang unter die Zunge geträufelt werden. Diese Methode ermöglicht eine viel schnellere Absorption von CBD, wobei die Wirkung bereits nach zwanzig Minuten eintritt.

CBD Kapseln und Gummies

Die CBD-Hersteller vertreiben mittlerweile verschiedene Darreichungsformen, wobei den Interessenten mittlerweile unter anderem CBD Gummis, Kapseln und andere Esswaren zur Verfügung stehen. Obwohl diese Anwendungsart einfacher ist, kann es einige Zeit dauern, bis die Wirkung einsetzt, da das CBD erst durch das Verdauungssystem gehen muss.

CBD zum Verdampfen

Das Verdampfen von CBD-Extrakt mit Hilfe von elektronischen Geräten (Vaping) ist ebenfalls eine Möglichkeit, Cannabinoide zu konsumieren. CBD-Vape-Öle bieten die schnellste Wirkung, welche aber nicht lange anhält.

Welche CBD Marken sind zu empfehlen?

Auch der hiesige CBD Markt ist mittlerweile mit Produkten von verschiedenen Herstellern überfüllt, sodass man kaum noch weiß, welcher Hersteller wirklich Qualität anbietet. Schließlich wollen wir durch den Konsum von CBD-Produkten etwas Positives für Gesundheit und Wohlbefinden tun. Aus diesem Grund haben wir für Sie die besten Anbieter auf dem deutschen Markt einmal aufgelistet:

Fazit

Die primäre Abwehrreaktion des Körpers, um die Aufnahme von möglicherweise giftigen Substanzen zu vermeiden, ist Übelkeit. Eine gängige „Methode“ des Körpers zur Linderung der Übelkeit ist das Erbrechen, das manchmal von starkem Schwitzen, Speichelfluss, Blässe und einer niedrigen Herzfrequenz begleitet wird.

Die Ärzte verstehen die Auswirkungen und Ursachen der Übelkeit bis heute nicht vollständig. Es gibt zwar zahlreiche Antiemetika gegen diesen Zustand, doch viele von ihnen haben Nebenwirkungen, die lästig sein können.

Deshalb haben sich die Menschen nach natürlichen, alternativen Behandlungen für Übelkeit umgesehen, um die Probleme zu vermeiden, die durch die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten entstehen. CBD wird von vielen als mögliches Heilmittel für diese Art von Beschwerden angesehen, da es wenig bis gar keine Nebenwirkungen hat.

Es liegen außerdem mehrere Studien vor, die belegen, dass Cannabinoide wie Cannabidiol das Potenzial haben, Übelkeit zu bekämpfen. Die meisten Forschungsergebnisse deuten dabei darauf hin, dass CBD antiemetische Eigenschaften hat, die als Mittel gegen Übelkeit Linderung verschaffen können.

Es gibt drei Haupttypen von CBD-Öl, die heute verkauft werden, wobei jedes jeweilige Vorteile für den Benutzer bietet. Vollspektrum-CBD wird von medizinischen Experten aufgrund des Vorhandenseins von THC und Terpenen als ideale Behandlungsmöglichkeit gegen Übelkeit angesehen.

Die steigende Nachfrage nach CBD-Öl hat viele Unternehmen dazu veranlasst, eine breite Palette von Produkten auf der Grundlage der Hanfverbindung herzustellen. Tinkturen, Kapseln, Gummibärchen und Vape-Extrakte sind einige der am häufigsten verwendeten Produkte, die heute auf dem Markt verkauft werden.

Eine Sache, die man nicht vergessen darf, ist, dass die Legalität der CBD-Produktion und -Verwendung noch nicht endgültig geklärt ist. Es gibt darüber hinaus keine von der FDA empfohlene Dosierung, weswegen man auch immer einen Arzt vor der Erstanwendung von CBD konsultieren sollte.


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    7. Horn CC. op. cit.
    8. Hauser JM. op. cit.
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    10. Parker LA. et al. op. cit.
    11. Parker LA. et al. op. cit.
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    14. Ibid.
    15. Rock EM. et al. op. cit.
    16. Taylor BN, Sauls RS. Cannaboinoid Antiemetic Therapy. [Updated 2019 Mar 24]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2020 Jan-. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK535430/
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    24. National Academies of Science. op. cit.c
Renate Giese ist 47 Jahre alt und leidenschaftlicher Ernährungsberaterin sowie Expertin im Bereich Gesundheit, Fitness und Medizin. Ihr Spezialgebiet umfasst dabei das bewerten und testen von Nahrungsergänzungsmitteln. Mit großer Sorgfältigkeit veröffentlicht Renate ihre selbsterprobten Erfahrungsberichten, mit welchen sie für eine bessere Aufklärung sorgen möchte.

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