CBD-Öl bei Autoimmunkrankheiten

cbd bei autoimmunkrankheiten

Kann CBD bei Autoimmunkrankheitenhelfen helfen?

  • Daten aus mehreren Studien(1) zeigen, dass CBD Eigenschaften besitzt, die bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten nützlich sein können.
  • In einer Studie wurde festgestellt, dass Cannabidiole in experimentellen Modellen die Symptome von Multipler Sklerose, einer Autoimmunerkrankung, durch gezielte Beeinflussung mehrerer entzündungshemmender Signalwege(2) reduzieren können.
  • Eine andere Studie deutet ebenfalls an, dass Cannabidiol zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen(3) beitragen könnte.
  • Viele der Studien basieren jedoch auf Tierversuchen. Es sind weitere Studien am Menschen erforderlich, um die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen weiter zu testen.
  • Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie stets einen Arzt konsultieren, bevor Sie ein CBD-Produkt kaufen oder verwenden.

Warum Menschen bei Autoimmunkrankheiten zu CBD greifen

Cannabidiol, gemeinhin bekannt als CBD, kann bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen aufgrund seiner Fähigkeit, Immunfunktionen zu verändern, möglicherweise helfen.

CBD ist eine chemische Verbindung, die aus Cannabispflanzen extrahiert wird. Es ist üblicherweise in Form von Öl erhältlich.

Eine 2020 in der Zeitschrift Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlichte Übersichtsarbeit analysierte mehrere Studien zu CBD und seine Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen, zumindest in Modellen(4). Die Daten zeigten dabei eindeutig, dass CBD immunsuppressive und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Die Ergebnisse zeigten, dass der Wirkmechanismus von Cannabidiol die direkte Unterdrückung verschiedener Immunzellen (TZellen)(5) bewirkt. Diese Fähigkeit könnte bedeuten, dass CBD zur Behandlung einer Reihe von Autoimmunkrankheiten beitragen könnte.

In einer anderen Studie berichteten Forscher, dass Cannabidiol in einem experimentellen Versuch zu Multipler Sklerose bei Mäusen(6) positive Auswirkungen hatte. Die Behandlung mit CBD führte zu einer signifikanten Verringerung der Paralyse in Zellen, was Entzündungen verursacht.

Die Autoren erwähnten, dass die Fähigkeit von CBD, Entzündungen hemmen zu können, darauf beruht, dass dieser Prozess auf mehrere verschiedene Wirkungsweisen zurückzuführen ist. Sie kamen weiterhin zu dem Schluss, dass Cannabidiol ein möglicherweise hohes Potential für die Behandlung von Multipler Sklerose und anderer Autoimmunkrankheiten(7) haben könnte.

Eine weitere Studie, die in der Zeitschrift Molecular Medicine veröffentlicht wurde, deutet auch darauf hin, dass CBD bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen(8) helfen könnte.

Es mangelt jedoch an klinischen Studien am Menschen, um zu beweisen, dass CBD Autoimmunerkrankungen wirklich wirksam behandeln kann. Die meisten Annahmen über das Potenzial von Cannabidiol bei Autoimmunerkrankungen beruhen nämlich auf Tierstudien.

Gründlichere Studien, insbesondere am Menschen, sind erforderlich, um die Wirksamkeit von CBD bei diesen Erkrankungen weiter zu erforschen.

Wie CBD-Öl bei Autoimmunkrankheiten hilft

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist in den Organismen aller Säugetieren vorhanden und für die Regulierung verschiedener Funktionen verantwortlich. Dazu zählt auch das Nervensystem.

Weitere Forschungen wie CBD das ECS beeinflusst, sind notwendig, um zu erfahren, wie genau es bei Autoimmunerkrankungen wirkt.

Das ECS wird durch Strukturen moduliert, die als Cannabinoid-Rezeptoren bekannt sind. Vor allem die CB1- und CB2-Rezeptoren sind für diese Prozesse von Bedeutung.

CBD hat eine geringe Affinität sowohl zu CB1- als auch zu CB2-Rezeptoren. In einer Übersicht über die Auswirkungen von CBD auf das Immunsystem wurde gezeigt, dass CBD entzündliche Reaktionen über den CB2-Rezeptor(9) unterdrückt.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD wurden jedoch in einigen Modellen und Versuchen auch dem CB1-Rezeptor zugeschrieben.

Die Auswirkungen von CBD auf die Immunfunktion können auch durch die Interaktion mit Nicht-ECS-Rezeptoren vermittelt werden.

In einer Studie wurde festgestellt, dass z.B. der Vanilloidrezeptor (TRPV1) durch Cannabidiol(10) aktiviert wird. Die Aktivierung des TRPV1-Rezeptors wird mit Schmerzen und Entzündungen in Verbindung gebracht(11).

Die Vor- und Nachteile von CBD-Öl für Autoimmunkrankheiten

Die Vorteile

  • Cannabidiol könnte bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen nützlich sein, da es möglicherweise die Immunfunktion verändern kann.
  • Eine Studie zu CBD und verschiedenen Autoimmunerkrankungen-Modellen ergab, dass die Verbindung ein immunsuppressiver und entzündungshemmender Stoff(12) ist. Cannabidiol unterdrückt nachweislich mehrere Immunzellen, was darauf hindeutet, dass es eine Reihe von Autoimmunerkrankungen behandeln könnte.
  • CBD ist dem Tetrahydrocannabinol (THC) nicht besonders ähnlich. THC ist eine psychoaktive Verbindung, die beim Konsum bewusstseinsverändernde Wirkungen verursacht.
  • Verkauf, Transport und Besitz von aus Hanf gewonnenem CBD ist nun mit einer Genehmigung gemäß der United States 2018 Farm Bill(13) erlaubt. Cannabidiol, das aus Hanf gewonnen wird, ist in den meisten Bundesstaaten legal und kann ohne ärztliche Verschreibung erworben werden. Informieren Sie sich aber immer über die örtlichen und staatlichen Gesetze, bevor Sie CBD kaufen oder konsumieren.
  • Regierungsbehörden wie die U.S. Food and Drug Administration (FDA), erkennen mittlerweile das Potenzial von Cannabidiol(14) an.

Die Nachteile

  • Viele der Studien über Cannabidiol wurden an Tieren durchgeführt. Klinische Versuche am Menschen fehlen häufig, so dass es schwierig ist, festzustellen, ob der Wirkstoff verschiedene Krankheiten auch beim Menschen wirksam behandeln kann.
  • Bei der Anwendung von CBD besteht das Risiko, dass das Präparat mit anderen Medikamenten interagiert und dies zu unerwünschten Nebenwirkungen(15) führt.
  • Es mangelt bisher an einer Regulierung der Cannabidiol-Industrie. Dieses Dilemma hat einige CBD-Marken dazu veranlasst, ihre Produkte absichtlich falsch zu etikettieren, insbesondere diejenigen, die online verkauft werden(16).
  • Epidiolex, ein Medikament gegen zwei seltene Formen der Epilepsie, ist das einzige von der FDA zugelassene Cannabidiol-Produkt. Keine anderen Anträge auf Vermarktung von CBD wurden von der Behörde anerkannt(17).

Wie CBD-Öl im Vergleich zu alternativen Behandlungen bei Autoimmunkrankheiten hilft

Kurkuma, Ingwer und Rosmarin sind entzündungshemmende pflanzliche Heilmittel, von denen Patienten mit Autoimmunerkrankungen(18) potenziell ebenfalls profitieren könnten.

Eine Studie aus dem Jahr 2019 über Curcumin, eine chemische Verbindung aus Kurkuma, ergab, dass eine Supplementierung mit dieser Substanz ein mögliches Therapeutikum für verschiedene Autoimmunerkrankungen(19) sein könnte.

Forscher fanden heraus, dass Ingwer das Wohlbefinden von Menschen mit rheumatoider Arthritis aufgrund seiner potenziellen therapeutischen Rolle bei der Linderung von Symptomen(20) ebenfalls steigern kann. Rheumatoide Arthritis ist ein Autoimmunproblem, das die Gelenke betrifft.

In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass Rosmarinextrakt die Entzündungen bei Patienten mit Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis und Fibromyalgie(21) ebenfalls signifikant reduzieren konnte.

Auch Cannabidiol hat Eigenschaften, die Menschen mit Autoimmunerkrankungen helfen könnten.

Es wurde beispielweise bereits festgestellt, dass der Wirkungsmechanismus von CBD die direkte Unterdrückung verschiedener Immunzellentypen(22) beinhaltet. Daher könnte die CBD-Verbindung bei der Behandlung einer Reihe von Autoimmunerkrankungen nützlich sein.

Wie Sie das richtige CBD bei Autoimmunkrankheiten auswählen

Bei der Auswahl von CBD gegen Autoimmunerkrankungen ist es wichtig, die verschiedenen heute verfügbaren Formulierungen zu kennen. CBD gibt es in drei Formen: Vollspektrum-Produkte, Breitspektrum-Produkte und CBD-Isolat.

Vollspektrum CBD-Öl bietet dabei alle Phytocannabinoide, die in Cannabis sativa Pflanzen vorhanden sind. Es enthält unter anderem Terpene, Flavonoide und THC.

Vollspektrum-Qualitätsprodukte haben einen hohen CBD Gehalt, mit nur geringen Mengen der anderen Verbindungen. Personen, die das ganze CBD-Erlebnis ausprobieren wollen, sollten entsprechend Vollspektrum-CBD ausprobieren.

Breitspektrum ist die nächste Art von Cannabidiol, das ebenfalls alle Verbindungen von Cannabis mit Ausnahme von Tetrahydrocannabinol enthält. Manche Menschen bevorzugen Breitspektrum wegen des Fehlens von THC, da dies der psychoaktive Teil der Pflanze ist.

Die letzte Form von CBD ist als CBD-Isolat bekannt. Das sind Produkte, die nur aus reinem Cannabidiol bestehen und zum Beispiel oft als Kristalle erhältlich sind.

Durch die Reinheit der CBD Isolate haben sie keinen ausgeprägten Geschmack oder Geruch.

Die Vollspektrum-CBD Variante könnte die wirksamste Form von CBD-Öl bei Autoimmunerkrankungen sein, denn diese Form ist bekannt für den „Entourage-Effekt“, den Synergismus seiner einzelnen Bestandteile.

Dieser Effekt beschreibt den Mechanismus, dass Cannabinoidverbindungen effizienter wirken, wenn sie zusammen eingenommen werden(23).

Für welche Variante von CBD man sich auch entscheidet, die Nutzer sollten immer die qualitativ besten Cannabidiol Produkte kaufen.

Nachfolgend finden Sie einige Tipps zur Auswahl der besten CBD-Produkte bei bestehenden Autoimmunerkrankungen:

  • Beschaffen Sie sich ein Analysezertifikat (COA) oder den Laborbericht des gewünschten Artikels. Das COA ist ein Dokument, das die Tests hervorhebt, die das CBD-Produkt durchlaufen hat und die feststellen, ob es die auf dem Etikett angegebenen Inhaltsstoffe auch wirklich aufweist.
  • Informieren Sie sich über die Gesetze zum Kauf und Konsum von CBD in den entsprechenden Bundesstaaten. Obwohl aus Hanf gewonnenes Cannabidiol derzeit erlaubt ist, können sich die rechtlichen Bedingungen für CBD jederzeit ändern.
  • Kaufen Sie nur CBD, das aus Industriehanf gewonnen wurde. Hanfpflanzen sind von Natur aus reich an Cannabidiol und sind die beste Quelle für diese Verbindung.
  • Recherchieren Sie vor dem Kauf über bestimmte CBD-Marken und Produkte. Vergewissern Sie sich, dass Apotheken oder lokale Ausgabestellen über die entsprechende Genehmigung zum Verkauf von Cannabidiol verfügt.
  • Konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie ein CBD-Produkt konsumieren, bestenfalls einen Mediziner, der sich bereits mit der Anwendung von medizinischem Cannabis auskennt.

CBD Dosierung für Autoimmunkrankheiten

Es gibt keine anerkannten FDA-Richtlinien zur CBD-Dosierung, insbesondere bei Autoimmunerkrankungen.

Allerdings kann es für die Betroffenen von Vorteil sein, sich Dosen aus früheren klinischen Studien anzusehen, um zu wissen, welcher Dosisbereich für ihre Bedürfnisse geeignet ist.

Eine Studie ergab, dass hohe Dosen von CBD, etwa 300 mg bis 600 mg, in der Lage dazu waren, das gewünschte klinische Ergebnis herbeizuführen. Es wurde auch festgestellt, dass 10 mg bis 400 mg Cannabidiol pro Tag keine toxischen Wirkungen auf Patienten(24) haben.

Wie Sie CBD bei Autoimmunkrankheiten einnehmen sollten

Eine schnelle Möglichkeit, CBD einzunehmen, sind Tinkturen. Diese Produkte werden sublingual eingenommen, eine Methode, die sich als sehr wirksam erwiesen hat, wenn ein sehr zügiges Einsetzen der Wirkung erforderlich ist(25).

Cannabidiol Tinkturen werden mit Pipetten verkauft, die eine genaue und bequeme Dosierung ermöglichen.

Das Inhalieren von CBD mit Hilfe von Vape-Geräten ist eine weitere schnelle Möglichkeit, das Präparat einzunehmen. Allerdings ist das Verdampfen nicht für jeden Anwender geeignet.

Eine andere direkte Art der Einnahme von Cannabidiol ist die orale Einnahme von Esswaren oder Kapseln. CBD-Edibles sind oft als Gummibärchen oder Kekse erhältlich und können einfach wie jeder andere Snack genossen werden.

Es gibt sogar Kaffees und Tees, die mit Cannabidiol versetzt sind.

Neben Tinkturen und Esswaren verkaufen einige Marken auch CBD in topischer Form. Die topische Verabreichung von Cannabidiol kann nützlich sein, insbesondere bei Autoimmunerkrankungen, die die Haut betreffen(26) wie Ekzeme.

Die häufigsten CBD Topicals sind dabei Cremes, Lotionen, Salben und Balsame.

Bevor Sie ein CBD-Produkt kaufen oder verwenden, sollten Sie aber immer einen Arzt aufsuchen, um Komplikationen zu vermeiden.

Was sind Autoimmunkrankheiten?

Eine Autoimmunerkrankung liegt vor, wenn das körpereigene Abwehrsystem nicht in der Lage ist, zwischen eigenen Zellen und fremden Eindringlingen zu unterscheiden. In diesem Fall beginnt es fälschlicherweise, gesundes Gewebe anzugreifen.

Mediziner verstehen noch nicht ganz, was die Ursachen von Autoimmunerkrankungen sind. Einige Experten glauben, dass Störungen, die zu Autoimmunkrankheiten führen, auf die Gene oder die Umweltbedingungen des jeweilig Betreffenden zurückzuführen sein könnten.

Mehr als achtzig Arten von Autoimmunkrankheiten sind mittllerweile entdeckt worden, wobei jede von ihnen verschiedene Teile des Körpers(27)befallen kann.

Einige Beispiele für Autoimmunerkrankungen sind:

  • Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis
  • Lupus
  • Rheumatoide Arthritis
  • Schuppenflechte
  • Morbus Huntington
  • Typ 1 Diabetes
  • Crohn-Krankheit
  • Neuromyelitis optica (Augen- und Rückenmarkserkrankung)
  • Acquired immune deficiency syndrome (AIDS), das Endstadium des Human Immunodeficiency Virus (HIV)

Obwohl es viele Arten von Autoimmunerkrankungen gibt, haben viele von ihnen die gleichen Symptome, wie z.B.:

  • Hautprobleme
  • Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Steifheit (Spastizität)
  • Müdigkeit
  • Wiederkehrendes Fieber
  • Geschwollene Drüsen
  • Schmerzen im Unterleib
  • Verdauungsprobleme

Wie werden Autoimmunkrankheiten behandelt?

Die traditionellen Therapien für Autoimmunerkrankungen beruhen auf Immunsuppressiva und entzündungshemmende Medikamente, die die Immunreaktionen dämpfen sollen. Bei vielen Patienten sind diese Medikamente hochwirksam und stellen nach wie vor den derzeitigen Behandlungsstandard dar(28).

Allerdings sind oft langfristige Therapien erforderlich, die hohe Medikationsdosen erfordern, um die Krankheit unter Kontrolle zu halten. Diese Medikamente können den Patienten jedoch auch anfällig für Infektionen und Malignität machen.

Wissenschaftler haben mittlerweile begonnen, spezifischere Behandlungsstrategien zu entwickeln, die das Risiko einer systemischen Immunsuppression verringern und gleichzeitig die Verträglichkeit der Medikamente verbessern. Demnach gibt es vier Ziele für einen optimalen Ansatz zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen:

  1. Kann gezielt auf pathogene Zellen abzielen und gleichzeitig das Immunsystem intakt lassen
  2. kann mit der Zeit eine stabile Immuntoleranz wiederherstellen
  3. ist wenig toxisch und hat minimale Nebenwirkungen
  4. im Vergleich zu alternativen Behandlungen insgesamt kostengünstig

Diese neue Art von Therapien für Autoimmunerkrankungen zielt darauf ab, diese Ziele zu erreichen. Die neuen Ansätze konzentrieren sich entweder auf die Hemmung der pathogenen Zellaktivierung oder auf die Modulation von Signalwegen, die diese Zellen unterdrücken.

Risikofaktoren für Autoimmunkrankheiten

Obwohl der Forschung die genauen Ursachen von Autoimmunerkrankungen noch nicht bekannt sind, haben Experten mehrere Risikofaktoren identifiziert, die das Risiko für die Entwicklung dieser Erkrankungen erhöhen können(29).

  • Genetik: Bestimmte Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Lupus treten nachweislich in Familien auf.
  • Gewicht: Übergewicht und Adipositas erhöhen das Risiko, dass eine Person rheumatoide Arthritis entwickelt.
  • Medikamente: Es wird angenommen, dass einige Antibiotika oder Blutdruckmedikamente einen medikamenteninduzierten Lupus auslösen können, der aber eine harmlosere Form der Erkrankung darstellt.

Welche CBD Marken sind zu empfehlen?

Der CBD Markt ist mit Produkten und Herstellern überfüllt, sodass man kaum noch weiß, welche Produkte ihr Geld wirklich wert sind. Schließlich will man mit dem Konsum von CBD-Erzeugnissen etwas für seine Gesundheit tun, weswegen wir die besten deutschen Anbieter einmal kurz aufgelistet haben:

Zusammenfassung

Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das körpereigene Immunsystem irrtümlich eigene, gesunde Zellen angreift.

Die Ursachen für diese Art Störungen sind nicht bekannt und in der Zwischenzeit haben sich die derzeitigen Behandlungen auch als relativ riskant für die Patienten erwiesen.

Überwältigende Datenmengen zu Cannabidiol haben gezeigt, dass der Wirkstoff die Immunfunktion verändern kann. Diese Fähigkeit macht ihn zu einem potenziellen Kandidaten für die Behandlung verschiedener Autoimmunkrankheiten.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass CBD immunsuppressive und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die durch seine Interaktion mit verschiedenen Rezeptoren im Körper wirken. So wirkt CBD auf verschiedene Weisen schmerz – und entzündungsreduzierend.

Es sind jedoch noch eingehendere Studien erforderlich, um zu beweisen, dass Cannabidiol wirklich wirksam bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden kann.

Sprechen Sie auf jeden Fall generell mit einem Arzt, bevor Sie ein Produkt kaufen oder verwenden, das Cannabidiol enthält. Ein Arzt, der sich mit medizinischem Cannabis auskennt, wäre in diesem Fall natürlich optimal.


  1. Nichols JM, Kaplan BLF. Durch Cannabidiol regulierte Immunreaktionen. Cannabis Cannabinoid Res. 2020;5(1):12-31. Published 2020 Feb 27. doi:10.1089/can.2018.0073
  2. Elliott DM, Singh N, Nagarkatti M, Nagarkatti PS. Cannabidiol attenuates Experimental Autoimmune Encephalomyelitis Model of Multiple Sclerosis Through Induction of Myeloid-Derived Suppressor Cells. Front Immunol. 2018;9:1782. Published 2018 Aug 3. doi:10.3389/fimmu.2018.01782
  3. Lee WS, Erdelyi K, Matyas C, et al. Cannabidiol Limits T Cell-Mediated Chronic Autoimmune Myocarditis: Auswirkungen auf Autoimmunkrankheiten und Organtransplantation. Mol Med. 2016;22:136-146. doi:10.2119/molmed.2016.00007
  4. Nichols JM, Kaplan BLF. op. cit.
  5. Ibid.
  6. Elliott DM, Singh N, Nagarkatti M, Nagarkatti PS. op. cit.
  7. Ibid.
  8. Lee WS, Erdelyi K, Matyas C, et al. op. cit.
  9. Nichols JM, Kaplan BLF. op. cit.
  10. Bisogno T, Hanus L, De Petrocellis L, et al. Molecular targets for cannabidiol and its synthetic analogues: effect on vanilloid VR1 receptors and on the cellular uptake and enzymatic hydrolysis of anandamide. Br J Pharmacol. 2001;134(4):845-852. doi:10.1038/sj.bjp.0704327
  11. Bujak JK, Kosmala D, Szopa IM, Majchrzak K, Bednarczyk P. Inflammation, Cancer and Immunity-Implication of TRPV1 Channel. Front Oncol. 2019;9:1087. Published 2019 Oct 16. doi:10.3389/fonc.2019.01087
  12. Nichols JM, Kaplan BLF. op. cit.
  13. Hudak, J (2018, December 14). Die Farm Bill, Hanflegalisierung und der Status von CBD: An explainer. Abgerufen von: https://www.brookings.edu/blog/fixgov/2018/12/14/the-farm-bill-hemp-and-cbd-explainer/
  14. U.S. Food and Drug Administration (2020, August 3). FDA Regulation of Cannabis and Cannabis-Derived Products, Including Cannabidiol (CBD). Abgerufen von: https://www.fda.gov/news-events/public-health-focus/fda-regulation-cannabis-and-cannabis-derived-products-including-cannabidiol-cbd
  15. Iffland K, Grotenhermen F. An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis Cannabinoid Res. 2017;2(1):139-154. Published 2017 Jun 1. doi:10.1089/can.2016.0034
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  17. U.S. Food and Drug Administration (2020, August 3). op. cit.
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  21. Ghasemian M, Owlia S, Owlia MB. op. cit.
  22. Nichols JM, Kaplan BLF. op. cit.
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  27. John Hopkins Medicine. Was sind häufige Symptome von Autoimmunkrankheiten? Abgerufen von: https://www.hopkinsmedicine.org/health/wellness-and-prevention/what-are-common-symptoms-of-autoimmune-disease
  28. Rosenblum MD, Gratz IK, Paw JS, Abbas AK. Die Behandlung menschlicher Autoimmunität: aktuelle Praxis und Zukunftsaussichten. Sci Transl Med. 2012;4(125):125sr1. doi:10.1126/scitranslmed.3003504
  29. John Hopkins Medicine. op. cit.
Renate Giese ist 47 Jahre alt und leidenschaftlicher Ernährungsberaterin sowie Expertin im Bereich Gesundheit, Fitness und Medizin. Ihr Spezialgebiet umfasst dabei das bewerten und testen von Nahrungsergänzungsmitteln. Mit großer Sorgfältigkeit veröffentlicht Renate ihre selbsterprobten Erfahrungsberichten, mit welchen sie für eine bessere Aufklärung sorgen möchte.

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