CBD gegen Atherosklerose

CBD gegen Atherosklerose

Was ist Atherosklerose?

Atherosklerose ist eine chronische Krankheit, die durch Plaquebildung in den Arterien entsteht. Bei der Geburt sind die Arterien glatt, aber mit zunehmendem Alter verhärten sich die Arterien, und Plaques sammeln sich an und verdicken die Arterienwand, was zu einer Entzündung des Gewebes(1) führen kann. Plaques bestehen aus fetthaltigem Material wie Cholesterin, Kalzium und entzündlichen Ablagerungen.

Die Verengung der Arterien durch Plaques ist die Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle in westlichen Ländern(2,3). Dieser Umstand kann jedoch überall im Körper in den Arterien auftreten, z. B. in den Beinen und in den Nieren, und nicht nur im Herzen.

Die Symptome der Atherosklerose können je nach Ort variieren. Brustschmerzen sind häufig, wenn sich die Verengung im Herzen befindet, Bein- oder Armschmerzen, wenn es sich um die Extremitäten handelt, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen, wenn es sich um die Nieren handelt und Symptome eines Schlaganfalls wie Taubheit, Schwindel und Sprachschwierigkeiten, wenn es sich um das Gehirn handelt(3).

CBD-Öl hat erwiesenermaßen das Potenzial, entzündliche Erkrankungen zu behandeln. Der CB2-Rezeptor hingegen befindet sich hauptsächlich in den Zellen des Immunsystems und ist der periphere Rezeptor für Cannabinoide(4).

Wenn der CB2-Rezeptor ausgelöst wird, stimuliert er eine Reaktion, die Entzündungen bekämpft. Diese entzündungshemmende Reaktion hat sich bei der Behandlung entzündungsbedingter Erkrankungen als nützlich erwiesen(5). Diese Eigenschaften können auch für Atherosklerose-Patienten therapeutische Vorteile bieten.

Wie wirkt CBD-Öl?

CBD unterstützt das Endocannabinoid-System (ECS) des Körpers, das der Hauptakteur bei der Regulierung der Homöostase ist. Das ECS besteht aus Cannabinoidrezeptoren (z.B. CB1R, CB2R) und den endogenen Liganden, die an diese Cannabinoidrezeptoren binden wie Anandamid und 2-Arachidonoylglycerol (2-AG). Das ECS verfügt auch über Enzyme für deren Biosynthese und Abbau(6).

Mehrere verschiedene in vivo – und in vitro-Studien zu Cannabinoid-Verbindungen sind im Laufe der Jahre durchgeführt worden. Die Phytocannabinoide und die endogenen Cannabinoide (auch Endocannabinoide genannt) bewirken eine Vasodilatation, was bedeutet, dass diese Verbindungen die Wand der Blutgefäße entspannen können(7).

Die immunmodulierende Wirkung von THC vermindert außerdem das Fortschreiten der Atherosklerose. Studien deuten darauf hin, dass die Verwendung von CBD das Fortschreiten der Krankheit bei Mäusen(8)verringern kann.

CBD-Dosierung und – Supplementierung

Die genaue Menge der optimalen CBD-Dosierung ist noch nicht genau bekannt. Anhand von Erfahrungsberichten kann die empfohlene CBD-Dosierung z.B. vom Gewicht, der Genetik und des Gesamtzustandes der jeweiligen Person abhängen. Ein bis sechs Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht (9) gelten demnach als wirksam und gesundheitlich absolut unbedenklich.

Die Einnahme von CBD sollte allmählich und schrittweise erfolgen. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und steigern Sie sie allmählich auf eine mittlere oder hohe Dosis, bis die gewünschten Effekte eintreten.

Da die Atherosklerose eine chronische Krankheit ist und im Zeitverlauf fortschreitet, muss die Behandlung über Jahre hinweg fortgesetzt werden, um wirksam zu sein.

Obendrein ist CBD wirksam bei der Verringerung von Myokarddysfunktionen, Herzfibrose und Zelltod. Bei einem Herzinfarkt kann die sofortige Verabreichung von CBD laut einer Studie an Mäusen(10) dazu beitragen, die Schwere der Herzschäden zu verringern.

Welche CBD Marken sind zu empfehlen?

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Zusammenfassung

Da Atherosklerose eine fortschreitende, chronische Krankheit ist, bleibt die Therapie eine Herausforderung. Es gibt keine bekannten Standardmedikamente und -behandlungen. Effektive Therapieansätze sind darüber hinaus immer sehr individuell.

Cannabinoid-Therapien können wie erwähnt zur Verringerung der Entzündung beitragen. Da es sich um eine entzündliche Erkrankung der Arterien handelt, ist es erfreulich, dass Cannabinoid-Therapien das Fortschreiten der Atherosklerose und der ihr zugrunde liegenden Begleiterkrankungen wie Diabetes und Fettleibigkeit(11) verringern können.

Es sind jedoch noch weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um die Auswirkungen von CBD auf Atherosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim Menschen zu verstehen. Dies gilt auch für die Dosierung, den therapeutischen Einsatz von CBD und seine Nebenwirkungen.

Wenn Sie CBD-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel oder zusätzliche Therapie einnehmen oder verwenden möchten, sollten Sie sich unbedingt von einem Experten beraten lassen. Wenden Sie sich bestenfalls an einen mit Cannabis erfahrenen Arzt, um weitere medizinische Ratschläge zu erhalten.


  1. Singla, S., Sachdeva, R. und Mehta, J.L. (2012), Cannabinoids and Atherosclerotic Coronary Heart Disease. Clin Cardiol, 35: 329-335. doi:10.1002/clc.21962
  2. Steffens, S., Veillard, N., Arnaud, C. et al. Low dose oral cannabinoid therapy reduces progression of atherosclerosis in mice. Nature 434, 782-786 (2005). https://doi.org/10.1038/nature03389
  3. Libby, P., Ridker, P., and Maseri, A. (2002), Inflammation and Atherosclerosis. https://doi.org/10.1161/hc0902.104353
  4. Turcotte C, Blanchet MR, Laviolette M, Flamand N. The CB2 receptor and its role as a regulator of inflammation. Cell Mol Life Sci. 2016;73(23):4449-4470. doi:10.1007/s00018-016-2300-4.
  5. Ibid.
  6. SvíŽenská I, Dubový P, Šulcová A. Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 (CB1 und CB2), ihre Verteilung, Liganden und funktionelle Beteiligung an Strukturen des Nervensystems – ein kurzer Überblick. Pharmacol Biochem Behav. (2008) 90:501-11. doi: 10.1016/j.pbb.2008.05.010
  7. Chye, Y., Christensen, E., Solowij, N., & Yücel, M. (2019). The Endocannabinoid System and Cannabidiol’s Promise for the Treatment of Substance Use Disorder. Frontiers in psychiatry, 10, 63. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2019.00063
  8. Stanley, C. P., Hind, W. H., & O’Sullivan, S. E. (2013). Ist das kardiovaskuläre System ein therapeutisches Ziel für Cannabidiol? British journal of clinical pharmacology, 75(2), 313-322. https://doi.org/10.1111/j.1365-2125.2012.04351.x
  9. Steffens, S., Veillard, N., Arnaud, C. et al. op. cit.
  10. Rajesh, M., Mukhopadhyay,P., Bátkai, S., Haskó,G., Liaudet, L., Drel, V., Obrosova, P., und Pacher, P. (2007). Cannabidiol mildert die durch hohe Glukose verursachte Entzündungsreaktion der Endothelzellen und die Störung der Barriere. https://doi.org/10.1152/ajpheart.00236.2007
  11. Eugene L. Schar, (2017). Cannabis und Cannabinoid-Forschung. https://doi.org/10.1089/can.2017.0033
Renate Giese ist 47 Jahre alt und leidenschaftlicher Ernährungsberaterin sowie Expertin im Bereich Gesundheit, Fitness und Medizin. Ihr Spezialgebiet umfasst dabei das bewerten und testen von Nahrungsergänzungsmitteln. Mit großer Sorgfältigkeit veröffentlicht Renate ihre selbsterprobten Erfahrungsberichten, mit welchen sie für eine bessere Aufklärung sorgen möchte.

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